DIE STÄDTISCHE

DATENPLATTFORM

Bürgerbeteiligung – jetzt mitmachen!

Katalysator für Planungs- und Entscheidungsprozesse: die urbane Datenplattform

Im Februar 2021 ging >>Darmstadts städtische Datenplattform<< online. Sie dient dazu, verschiedene Daten aus dem städtischen Alltag zu sammeln, zu verarbeiten, zu vernetzen, zu analysieren sowie eingängig visualisiert darzustellen. Ziel ist, durch die Verfügbarkeit und Auswertung vernetzter Daten notwendige urbane Entscheidungs- und Planungsprozesse zu unterstützen und zu beschleunigen. Bei den Daten handelt es sich um nicht-personenbezogene Daten, wie bspw. Messungen aus Sensornetzen. Mittels dieser Daten werden derzeit u.a. die Verkehrs- oder auch Umwelt-, wie etwa die Luftqualität erfasst. Durch die Vernetzung der Messwerte, auch mit weiteren Daten des urbanen Alltags (Zu- und Wegzüge, Fahrzeuganmeldungen etc. pp.), soll künftig die Lebens- und Wohnqualität in Darmstadt weiterentwickelt werden. Bürger*innen können die aktuellen Daten via Cockpit einsehen.

Um die Datenplattform und  das Cockpit bestmöglich auszugestalten, können Sie sich mit Ihrer Ideeneinreichung an der Datenplattform beteiligen (s. rechts, Mobilansicht s. unten).

WIE BETEILIGE ICH MICH?

In der 1. Beteiligungsphase zur Datenplattform von Februar bis März 2021 haben wir die Darmstädter*innen gefragt: Was soll die Datenplattform anzeigen und warum? Es wurden viele Ideen eingereicht und diskutiert. Vielen Dank an alle Mitmacher*innen! 

Wir werten derzeit alle Ideen aus und prüfen sie auf Durchführbarkeit. Dafür haben bereits mehrere interdisziplinär besetzte Workshops stattgefunden, zum Beispiel  mit Akteur*innen der Stadtverwaltung, der Stadtwirtschaft sowie weiteren Akteur*innen, die für die jeweils benötigten Daten zuständig sind. Gemeinsam arbeiten wir an der Umsetzung möglichst vieler Ihrer Ideen. 

Sie haben weitere Ideen und Anregungen zur Datenplattform? Wir freuen uns, wenn Sie uns dazu schreiben.
Bitte nutzen Sie dazu die obigen Funktionen “Ideen einreichen” oder “Ideen entdecken & diskutieren”.

Über den weiteren Verlauf halten wir Sie informiert.

Ihre Digitalstadt Darmstadt

Videovorträge vom Online-Bürgerabend

Am 2. Dezember fand ein Online-Bürgerabend der Digitalstadt Darmstadt statt, bei dem die Datenplattform vorgestellt wurde. Mitschnitte der Vorträge finden Sie hier:

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Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßte die Teilnehmer*innen des Bürgerabends.

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José David da Torre Suárez führte den Teilnehmer*innen das sog. „Cockpit“ von Darmstadts erster städtischen Datenplattform vor. Sie zielt darauf ab, viele der täglich entstehenden Daten der Stadt eingängig zu visualisieren und in Bezug zu setzen, um daraus neue Konzepte für die Stadtentwicklung zu generieren.

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In der sich an den Vortrag anschließenden Fragerunde meldeten sich zahlreiche Darmstädter*innen zu Wort.

Vortragsfolien Hr. da Torre

Häufige Fragen zur Datenplattform und unsere Antworten

Die Datenplattform wird von der Stadt und aus Mitteln des Landes für die Digitalisierung finanziert. Die Kosten belaufen sich in den Jahren 2020-2026 auf maximal 6,3 Mio. Euro, denen das Stadtparlament zugestimmt hat.

Die Messung des Verkehrs erfolgt im ganzen Darmstädter Stadtgebiet. Die Messergebnisse können als Rohdaten hier (https://datenplattform.darmstadt.de/verkehr/apps/opendata/#/) oder als Visualisierung hier (https://datenplattform.darmstadt.de/verkehr/apps/uitraffic) auf der Datenplattform eingesehen werden. Die Sensoren werden vom Mobilitätsamt beschafft und betreut.

Eine Arbeitsgruppe der Stadt, die vom Amt für Statistik geleitet und von der Digitalstadt begleitet wird, arbeitet derzeit intensiv daran, die formellen Grundlagen für das Open-Data-Angebot zu schaffen. Mehrere Themengebiete werden dabei zeitgleich bearbeitet, beispielsweise die Umwelt- und Verkehrsdatenlage.

Dies ist für die städtische Open-Data-Plattform in Planung. Geodaten sollen zukünftig auch auf der Datenplattform bereitgestellt werden, wenn sie etwa mit IoT-Daten verknüpft werden sollen.

Dies ist technisch möglich und wir prüfen derzeit eine geeignete Applikation.

Wir prüfen die Qualität und damit die Authentizität der Daten im Rahmen des Projekts bestmöglich.

Die Daten werden im Cockpit in Echtzeit angezeigt. Die Daten werden dabei in dem Sinne “verändert”, dass sie je nach Darstellung aus verschiedenen lokal oder zeitlich verteilten Messwerten aggregiert sein können.

Die Datenplattform selbst ist kein Plugin, sondern eine eigenständige Anwendung. Einzelne Bestandteile, die in der Datenplattform genutzt werden, werden als Open Source gesondert zur Verfügung gestellt. Die Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt ist keine Open Source Anwendung.

Ein wichtiges Ziel der Zukunft ist die Unterstützung von Open Data, d.h. offener Daten, die dadurch auch kein direktes Eigentumverhältnis schaffen. Im Rahmen der Datenplattform ist eine Bürgerbeteiligung geplant, die diesen Punkt aufgreift. Unterstützt wird die Digitalstadt Darmstadt bereits vom unabhängigen Ethik- und Technologiebeirat, der als Gremium die Vielzahl der Projekte prüft und sich einbringt.

Der Fokus der Datenplattform liegt in der Visualisierung, Verarbeitung und Analyse der verschiedenen Daten aus der Digitalstadt Darmstadt mit einem Fokus auf dem Internet der Dinge (IoT). Die Open Data Plattform der Stadt, die auch technisch eigenständig ist, hat einen anderen Fokus und entspricht dem Comprehensive Knowledge Archive Network (CKAN)-Standard.

Die Digitalstadt Darmstadt GmbH führt selbst keine Softwareentwicklung durch. Die nach der Ausschreibung beauftragten Dienstleister nutzen eine Vielzahl von Open Source für die Projekte.

Eine Kooperation mit den örtlichen Hochschulen ist bereits geplant. Zukünftig wollen wir auch mit einem größeren Kreis von lokalen Gruppen zusammenarbeiten, etwa Firmen und Vereinen. Wenn Sie Ideen für die Zusammenarbeit haben, bringen Sie diese doch bei der Bürgerbeteiligung ein (s.o.)!

Die erfassten Daten werden entweder in der Cloud oder in einem Darmstädter Rechenzentrum gespeichert. Über den Speicherort entscheiden die jeweiligen Datenverantwortlichen. So werden Umwelt- und Verkehrsdaten, für die zukünftig eine OpenData-Veröffentlichung angestrebt ist, in der Cloud gespeichert (jedoch vorerst nur Berechtigten der Stadtverwaltung zugänglich), andere Daten, die etwa Füllstände privater Abfallbehälter betreffen, werden lokal vorgehalten.

Schwerpunkt der Datenplattform sind derzeit nicht-personenbezogene Daten. Zu den jeweiligen Datensätzen gibt es Erläuterungen und Hinweise zu ihrer Herkunft und Bedeutung. Wir planen im weiteren Ausbau eine mögliche Transparenz zur Speicherung anderer Daten. Die konkrete Umsetzung ist jedoch noch offen. Gerne können Sie dies als Anwendungsfall in die angedachte Bürgerbeteiligung einbringen.

Beteiligung Datenplattform Darmstadt

Datenplattform
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