Smart Waste

Intelligente Mülltonnen teilen ihren Füllstand selbst mit

In Darmstadt wird die Müllentsorgung optimiert, sodass Behälter nur bei Bedarf geleert werden. Das schont die Umwelt und verringert zusätzlich die Kosten der Entsorgung.

STATUS

in Umsetzung

STAND

30.08.2019

Im Bereich der Abfallentsorgung hat der EAD Großbehälter an öffentlichen Plätzen mit Sensoren ausgestattet, die in Echtzeit die exakten Füllstände der Behälter mitteilen. Per Datenübertragung über das LoRaWAN-Netzwerk informieren die Sensoren die Mitarbeiter, wenn die Behälter voll sind und zur Leerung angefahren werden können.

Das System erkennt zum einen, welche Mülltonnen wie gefüllt sind und empfiehlt auf Basis dieser Erkenntnis zum anderen die Routen für die Leerungstour. Ziel ist es, durch dieses technische Erfassungssystem Kosten einzusparen, Emissionen durch die Einsatzfahrzeuge zu vermeiden und Lärm durch die Entsorgungen zu reduzieren, da unnötige Fahrten zur Leerung von noch nicht gefüllten Behältern vermieden werden können.

Was bringt es:

  • Optimierung der Routen von Entsorgungs-fahrzeugen und Vermeidung von Leerfahrten
  • Reduktion von Lärm- und Umweltbelastung

Wem nützt es:

  • Bürgerinnen und Bürgern
  • Gewerbebetrieben der Abfallwirtschaft

Wie ist der Zeitplan:

Beginn: 3. Quartal 2018

Ende: 4. Quartal 2019

Standort des Projektes

Wer ist Verantwortlich​

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) – Querschnittsabteilung IT und Fachabteilung Abfallentsorgung / – beseitigung

Kontakt

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Frank Siemund 

E: ead@darmstadt.de

Projekthistorie


Ausrüstung von Unterflurbehältern im Stadtgebiet mit Füllstandsensoren
An verschiedenen Projektstandorten wurden Unterflurbehälter mit Sensoren ausgerüstet, welche den Füllstand der Behälter messen und diesen an die Betreiberunternehmen senden.
Ausrüstung von Abwasserkanälen mit ähnlichen Sensoren zur Ermittlung der Wasserhöhe.
Im Anschluss an die erfolgreiche Etablierung der Technik in Unterflurbehältern wurden Sensoren in Abwasserkanälen angebracht, um die Wasserhöhe dort zu messen.
Auswertung der Messungen und darauf aufbauende Optimierung der Leerungsvorgänge und Kanalwartungen.
Auf Basis der erhaltenen Daten können sowohl die Leerungsvorgänge und -Abstände, als auch die Kanalwartungen optimiert werden. Dies führte zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion, zudem profitieren die Bürgerinnen und Bürger von weniger Fahrzeugen auf der Straße.
Zum Projektstart

Smart Waste - Bürgerbeteiligung

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