23/02/21
NEWS

Offene Bereitstellung von Verwaltungsdaten

Open-Data-Strategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt geht in die Umsetzung

OB Partsch: „Wir bedienen den wachsenden Bedarf nach Daten und Information, fördern Transparenz und stoßen Wissens- und Innovationsprozesse an“

Open Data der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Darmstadt am 11. Februar 2021, die Open-Data-Strategie der Stadt Darmstadt nun umzusetzen, ist eine wichtige Grundlage für die systematische Bereitstellung von Verwaltungsdaten auch für die Öffentlichkeit geschaffen. Die Strategie orientiert sich an best practices, um von den Erfahrungen anderer Kommunen zu lernen. Leitgedanke dabei ist, den Umgang und die Bereitstellung offener Daten als lernendes System zu begreifen, in dem Prozesse fortlaufend überprüft und verbessert werden.

Dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Daten und Informationen sind eine wesentliche Ressource der Wissensgesellschaft. Dementsprechend wächst in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft der Wunsch, einen umfassenderen und leichteren Zugang zu Daten der öffentlichen Verwaltung zu bekommen. Viele Fachämter der Wissenschaftsstadt Darmstadt stellen der Öffentlichkeit bereits Daten und Informationen zur Verfügung. Die Bereitstellung von Open Data, also offenen Daten, ist ein geeignetes Mittel, dem wachsenden Bedarf nach Daten und Information noch besser Rechnung zu tragen, Transparenz zu fördern und Wissens- und Innovationsprozesse anzustoßen. Unser Ziel ist jedoch nicht, möglichst viele Daten zur Verfügung zu stellen, sondern wir konzentrieren uns auf die für die Nutzer wichtigen Datenbestände und halten diese dauerhaft aktuell.“

Die offenen Daten der Stadt Darmstadt sollen maschinenlesbar, leicht zugänglich, dauerhaft und gebührenfrei ihren Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Personenbezogene oder der Vertraulichkeit unterliegende Datenbestände können nicht als offene Daten zur Verfügung gestellt werden. Die offenen Daten der Stadt Darmstadt werden zentral über die Open-Data-Plattform der Wissenschaftsstadt bereitgestellt. Ein solch zentral organisiertes Angebot fördert die Auffindbarkeit der Daten und hilft, einheitliche Standards bei der Datenbereitstellung zu sichern und einzuhalten.

„Die Open-Data-Plattform wird zudem zukünftig mit der jüngst gestarteten Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt GmbH verknüpft werden und für dort platzierte Anwendungen ein wichtiger Datenlieferant sein“, so OB Partsch weiter.

Die Open-Data-Strategie wurde durch die Abteilung Statistik und Stadtforschung in Zusammenarbeit mit der Abteilung IT der Wissenschaftsstadt Darmstadt und mit Unterstützung der Digitalstadt GmbH erstellt. Die fachliche Verantwortung für die offenen Verwaltungsdaten wird dementsprechend zukünftig bei der Abteilung Statistik und Stadtforschung liegen, die technische Verantwortung für die Open-Data-Plattform bei der Abteilung IT.

Professionalisierung

Geplant ist weiterhin eine/n  städtischen Open-Data-Beauftragte/n zu bestellen. Die neue Position wird die Strategie Schritt für Schritt in Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachämtern der Stadtverwaltung umgsetzen. Auch soll eine zugehörige AG Open Data, besetzt mit den Ansprechpartnern der betroffenen, zentralen Fachämtern unter seiner/ihrer Leitung zusammentreten. So soll der Prozess rund um die Bereitstellung offener Daten strategisch und organisatorisch bestmöglich administriert werden.

(Pressemeldung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, 23.2.2020)

 

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