Silke Unger und Devin Dienes (2.v.l.) sind die beiden neuen Projektmanager bei der Digitalstadt Darmstadt GmbH.

Zwei Projektmanager für die Digitalstadt Darmstadt GmbH

Die Team-Mitglieder Silke Unger und Devin Dienes im Kurz-Interview

Silke Unger ist seit Mitte Januar Projektmanagerin mit dem Schwerpunkt Vergaberecht bei der Digitalstadt Darmstadt GmbH, Devin Dienes (33) ist seit März Projektmanager.

Mein Weg zur Digitalstadt GmbH…

Silke Unger: Ich bin studierte Diplom Wirtschaftsjuristin. Zuletzt war ich bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Wixhausen tätig. Dort habe ich mich um Ausschreibungen und um die Vergabe für große Bauvorhaben, wie der Green IT Cube, einem der leistungsfähigsten wissenschaftlichen Rechenzentren der Welt, und Großbauprojekte für die Erweiterung des Ringbeschleunigers FAIR gekümmert. Mit dem Bereich „Digitales“ bin ich bereits durch meine Position als Managerin Business Affairs bei der Deutschen Telekom AG für „Products and Innovation“ vertraut. Ich freue mich sehr, jetzt bei der Umsetzung der Vision „Digitalstadt Darmstadt“ aktiv mitwirken zu können. Wir arbeiten sehr agil, betreuen und steuern vielfältige Aufgaben und das immer im engen Austausch mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Eine spannende Arbeit, die sehr viel Spaß macht. Von meinem 11-jährigen Sohn habe ich zudem die Aufgabe bekommen, dafür zu sorgen, dass das WLAN in den Schulen endlich besser wird. Also, wenn wir mit unseren Projekten die 11- bis 105-Jährigen erreichen, haben wir am Ende bei der Digitalisierung alles richtig gemacht.

Devin Dienes: Nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt habe ich zunächst drei Jahre als IT-Berater bei der Firma BearingPoint in Frankfurt am Main gearbeitet. Danach wechselte ich zur DB Systel, der IT-Tochter der Deutschen Bahn, bei der ich über fünf Jahre als Berater und Projektleiter in den Bereichen Reisendeninformationssysteme und Fahrzeug-IT tätig war. Das Thema Digitalisierung ist in meinem Alltag gar nicht mehr weg zu denken und ich bin gespannt, wie sich unser Leben dadurch in den nächsten Jahren noch verändern wird. Ich möchte diesen Prozess nicht nur miterleben, sondern auch aktiv mitgestalten. Bei der Digitalstadt Darmstadt GmbH sehe ich diese Chance für mich.

Meine Aufgaben bei der Digitalstadt GmbH sind…

Silke Unger:  Die Steuerung und Koordination der verschiedenen digitalen Projekte. Ich befasse mich derzeit stark mit der Förderantragsstellung, Vergabe, den Vertrags- und beihilferechtlichen Themen sowie mit den Inhalten der eingereichten Projekte.

Devin Dienes: Die Projekte der Digitalstadt Darmstadt steuern und die Arbeiten der Stadt und der Partner aus der Wirtschaft koordinieren. Meldet sich zum Beispiel ein städtisches Unternehmen oder ein Lehrstuhl von der Universität bei der Digitalstadt mit einer Projektidee, dann helfen wir, diese Idee auszuarbeiten, die Finanzierungsmöglichkeiten zu überprüfen und Partnerunternehmen zu finden, die bei der Umsetzung helfen können.

Ich sehe die größten Herausforderungen und Chancen der Stadt Darmstadt in Hinblick auf das Thema Digitalisierung bei…

Silke Unger: Wir merken täglich, wie das Interesse an der Wissenschaftsstadt Darmstadt für digitalen Alltag gestiegen ist und kontinuierlich weiter wächst. Daraus resultiert ein hohes Potenzial an innovativem Gedankengut. Darmstadt möchte eine digitale Vorzeigestadt werden und mit innovativen Digitalisierungsprojekten den Bürgerinnen und Bürgern neben dem „Wow-Effekt“ natürlich auch einen nachhaltigen Nutzen liefern. Da sind wir nun dran. Herausforderung? Das ist die Projektlaufzeit – kurz und knackig.

Devin Dienes: Darmstadt hat nach dem Gewinn des Bitkom-Wettbewerbs und mit dem Titel „Digitale Stadt“ Deutschlands jetzt die Chance, in vielen Bereichen die unterschiedlichsten Herangehensweisen für Digitalisierung auszuprobieren und dabei das Leben und Arbeiten in der Stadt für viele Bürgerinnen und Bürger zu vereinfachen. Die größte Herausforderung wird dabei aus meiner Sicht sein, die Interessen der Darmstädterinnen und Darmstädter, der Politik, Wirtschaft und Unterstützern unter einen Hut zu bringen und für sie spürbare, nachhaltige Vorteile zu schaffen.

März 2018 / AM

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