Wünsche an die Kommunalverwaltung? Auf dem Smartphone ist das flugs erledigt

22/04/17
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Mängelmelder-App

Wünsche an die Kommunalverwaltung? Auf dem Smartphone ist das flugs erledigt

Prozessen der Bürgerbeteiligung nimmt sich das Darmstädter Unternehmen wer denkt was GmbH mit IT-Technik an. Eine erfolgreiche Idee: Der digitale Mängelmelder. Ob defekte Straßenlaterne oder Schlagloch, die Anliegen gelangen ohne Umwege an die richtigen Ansprechtpartner, versprechen die Unternehmensgründer Dr. Tobias Klug und Dr. Robert Lokaiczyk. Via App für Android- und iOS-Geräte schicken Bürger ihr Anliegen, übermitteln Bilder und Standortposition. Auf einer digitalen Karte werden öffentliche Anliegen sichtbar. Ein Ampelsystem zeigt den Bearbeitungsstand, Statusänderungen sind öffentlich sichtbar und können von Bürgern kommentiert werden. Auch die Verwaltung kann komfortabel Rückmeldungen abgeben. Beseitigt werden wollen die digital übermittelten Mängel freilich in der analogen Welt.
Die Mängelmelder-App übermittelt an die Verwaltung, wo der Bürgerschuh drückt. Symbolisch übernimmt das wer denkt was – Gründer Dr. Tobias Klug an einem Schlagloch.

Sieht so die transparente Bürgerbeteiligung der Digitalstadt-Zukunft aus? Seit dem Jahr 2011 ist die Plattform bundesweit verfügbar. Zu den Nutzern gehören Gelsenkirchen, Ingelheim und Mannheim. Wer denkt was ist ein Jahr zuvor als Spin-Off aus dem Multimedia Communications Lab der TU-Darmstadt gestartet und profitiert weiterhin von Nachwuchskräften aus vielfältigen Studiengängen der TU Darmstadt, sagt Projektleiterin Theresa Steffens. 2013 wurde das Unternehmen mit dem Hessischen Gründerpreis der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ ausgezeichnet. Weitere Anwendungen zur digitalen Bürgerbeteiligung stehen bereit. Gemeinsam mit der Darmstadt Marketing GmbH und der Werbeagentur La Mina wurde die Darmstadt App entwickelt. Die App begleitet Gäste und Darmstädter auf dem Smartphone durch die Digitalstadt, unterstützt mit Informationen, Sehenswürdigkeiten und aktuellen Terminen.

Findige Ideen zur Bürgerbeteiligung in der digitalen Stadt treiben die wer denkt was – Geschäftsführer Dr. Tobias Klug (links) und Dr. Robert Lokaiczyk voran.
Das Team von Wer denkt was.
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